9 Jahre nach Mord: Forderung nach Gerechtigkeit für Journalist Valdez
Straflosigkeit bei Journalistenmorden untergräbt weltweit die Pressefreiheit und damit eine unverzichtbare Säule offener Gesellschaften. Wenn Verantwortliche für die Tötung von Journalist:innen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, entsteht ein Klima der Einschüchterung, das investigativen Journalismus – insbesondere im Kampf gegen organisierte Kriminalität – gefährdet. Dieser Fall illustriert, warum internationale Solidarität und anhaltender Druck von Pressefreiheitsorganisationen unverzichtbar sind.
Der Fall Valdez steht stellvertretend für das globale Problem der Straflosigkeit bei Angriffen auf Journalist:innen: Laut CPJ werden weltweit nur ein Bruchteil dieser Verbrechen vollständig aufgeklärt und bestraft. Die Forderung nach Auslieferung und einem vollständigen Strafprozess zeigt, dass internationale Rechtsinstrumente und zivilgesellschaftlicher Druck konkrete Wirkung entfalten können. Für Deutschland und Europa ist dieser Fall ein Mahnmal, diplomatischen Einsatz für Pressefreiheit konsequent in die Außenpolitik zu integrieren.