D7 statt G7: Ex-Nato-Chef schlägt neues Demokratiebündnis vor
Ein stabiles Bündnis demokratischer Staaten stärkt den Multilateralismus und schützt die regelbasierte internationale Ordnung, von der offene Gesellschaften direkt profitieren. Der Vorschlag zeigt, dass zivilgesellschaftlich verankerte Demokratien aktiv nach neuen Kooperationsformaten suchen, wenn bewährte Strukturen unter Druck geraten.
Rasmussens Initiative ist ein konkreter Denkanstoß für eine neue europäische Außen- und Sicherheitspolitik in Zeiten transatlantischer Unsicherheit. Für Deutschland und Europa bedeutet das: Eigenverantwortung stärken, neue Partnerschaften schmieden und demokratische Werte als Grundlage für Bündnisse verankern. Das D7-Konzept könnte mittelfristig als Blaupause für eine handlungsfähigere europäische Außenpolitik dienen.