Dauerscrollen: Wie Social Media unser Gehirn verändert
Digitale Gesundheit betrifft inzwischen alle Altersgruppen und ist eine gesellschaftliche Aufgabe, nicht nur eine individuelle. Wer versteht, wie Plattformen das Belohnungssystem des Gehirns gezielt ansprechen, kann informiertere Entscheidungen über seine Mediennutzung treffen und dazu beitragen, eine gesündere digitale Kultur zu etablieren.
Die Erkenntnisse zur neuronalen Wirkung von Social Media sind für Bildungseinrichtungen, Eltern und die Gesundheitsversorgung gleichermaßen relevant. Schulen und Kommunen könnten Medienkompetenzprogramme ausbauen, die auf dieser wissenschaftlichen Grundlage aufbauen. Langfristig braucht es auch politische Rahmenbedingungen, die Plattformbetreiber zur Rücksicht auf das mentale Wohlergehen ihrer Nutzerinnen und Nutzer verpflichten.