EU-Rohstoffversorgung gefährdet: Studie zeigt Fünf-Schritte-Plan
Kritische Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und seltene Erden sind Grundlage der Energiewende und der digitalen Transformation – ohne sie sind weder Elektromobilität noch erneuerbare Energien realisierbar. Eine gesicherte und diversifizierte Versorgung ist deshalb nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine demokratiepolitische Frage: Sie entscheidet darüber, wie abhängig Europa von autoritären Lieferstaaten bleibt und wie souverän es seine Zukunft gestalten kann.
Für die EU-Industriepolitik zeigt die Studie einen praktischen Handlungsrahmen auf, der kurzfristig umsetzbare Maßnahmen mit langfristiger Strategie verbindet. Besonders der Ausbau von Kreislaufwirtschaft und Recyclingkapazitäten bietet auch für strukturschwache Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern wirtschaftliche Chancen. Der Critical Raw Materials Act der EU gibt politisch bereits die Richtung vor – die Studie liefert nun das konkrete Umsetzungsgerüst.