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Thursday, 21. May 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Greifswalder Forscher machen Blutkonserven mit simplem Trick sicherer

Forscher der Universität Greifswald haben eine einfache Methode entwickelt, um Blutkonserven sicherer zu machen und die Infektionsrate bei Transfusionen deutlich zu reduzieren. Die Technik ist unkompliziert anwendbar und könnte weltweit Leben retten. Besonders in Regionen mit schwieriger Lager- und Transportinfrastruktur, wie in vielen afrikanischen Ländern, verspricht die Entdeckung erhebliche Verbesserungen der Patientensicherheit. Die Greifswalder Forschungsarbeit stärkt erneut den Ruf Mecklenburg-Vorpommerns als Standort medizinischer Spitzenforschung.

Sichere Blutkonserven sind eine Grundvoraussetzung moderner Medizinversorgung und retten täglich Leben. Eine günstige, einfach umsetzbare Lösung hat das Potenzial, die globale Gesundheitsgerechtigkeit zu verbessern, weil sie auch in ressourcenarmen Gesundheitssystemen ohne komplexe Infrastruktur angewendet werden kann. Das zeigt, wie angewandte Wissenschaft unmittelbar zu mehr Chancengleichheit im Gesundheitswesen beitragen kann.

Die Forschung der Universität Greifswald unterstreicht die Stärke des Wissenschaftsstandorts Mecklenburg-Vorpommern im Bereich Medizin und Transfusionsmedizin. Ergebnisse dieser Art schaffen Grundlagen für internationale Kooperationen mit afrikanischen Gesundheitsbehörden und Hilfsorganisationen. Mittelfristig könnten solche Innovationen aus MV als Standard in globale Blutspendeprogramme einfließen.