Großbritannien verweigert AfD-Politiker Bystron die Einreise
Wenn Staaten die grenzüberschreitende Mobilisierung von Rechtsextremen aktiv einschränken, ist das ein Signal: Demokratien müssen nicht tatenlos zusehen, wie sich antidemokratische Kräfte international vernetzen. Für eine offene Gesellschaft ist entscheidend, dass solche Maßnahmen transparent und rechtsstaatlich begründet erfolgen – Willkür wäre kein Vorbild, konsequente demokratische Selbstverteidigung schon.
Die Entscheidung Großbritanniens wirft Fragen auf, die auch für die deutsche Debatte relevant sind: Wie weit dürfen und müssen Demokratien gehen, um sich gegen organisierte rechtsextreme Netzwerke zu schützen? Für Mecklenburg-Vorpommern, das strukturell anfällig für rechtsextreme Mobilisierung ist, zeigt dieser Fall, dass es europaweit Instrumente gibt, die bisher zu selten konsequent angewendet werden.