Hamburger Start-up eröffnet erste Fabrik für Plastikersatz aus Getreide
Plastik ist eine der hartnäckigsten Umweltbelastungen unserer Zeit – ein skalierbarer, kompostierbarer Ersatz aus Agrarabfällen adressiert dieses Problem an der Wurzel. Gelingt die Hochskalierung, könnten Kommunen, Verpackungsindustrie und Landwirtschaft gleichermaßen profitieren, da Reststoffe aus der Lebensmittelproduktion aufgewertet werden, anstatt als Abfall zu enden.
Mecklenburg-Vorpommern ist ein bedeutendes Agrarland mit erheblichen Mengen an Getreide- und Verarbeitungsresten – genau dem Rohstoff, den traceless materials verarbeitet. Regionale Landwirtschaftsbetriebe und Genossenschaften könnten mittelfristig als Rohstofflieferanten einsteigen und so an der Wertschöpfungskette partizipieren. Entscheidend wird sein, wie schnell die Produktionskosten sinken und ob das Modell in die Fläche übertragbar ist – das sind die Fragen, die MV jetzt stellen sollte.