Intelligenz und Politik: Was eine Langzeitstudie über IQ und Konservativismus zeigt
Die Studie leistet einen Beitrag zur sachlichen Auseinandersetzung mit Vorurteilen über den Zusammenhang von Bildung, Intelligenz und politischer Überzeugung. Für eine offene Gesellschaft ist es wertvoll zu wissen, dass politische Einstellungen nicht primär durch kognitive Fähigkeiten bestimmt werden, sondern von einem breiten Spektrum sozialer und kultureller Faktoren.
Die Erkenntnisse sind für die Demokratieforschung relevant, weil sie Mythen über 'aufgeklärte Eliten' hinterfragen und zeigen, dass politische Pluralität quer durch alle Intelligenzgruppen existiert. Für Bildungs- und Demokratiepolitik bedeutet das: Politische Urteilsfähigkeit und kritisches Denken müssen aktiv gefördert werden – IQ allein schützt nicht vor politischem Konservativismus oder Extremismus.