Oxford-Studie: Kohle-Aerosole fressen Solargewinne auf
Die Studie macht sichtbar, dass Kohlekraftwerke nicht nur direkten CO2-Schaden anrichten, sondern aktiv den Ertrag erneuerbarer Energien sabotieren – ein doppelter Schaden für Klimaschutz und Investitionssicherheit. Für eine offene Gesellschaft ist diese Evidenz wichtig, weil sie zeigt, dass Technologiepfade nicht neutral nebeneinander existieren, sondern sich gegenseitig behindern oder fördern können.
Für Mecklenburg-Vorpommern mit seinem windreichen Klima und wachsenden Solarkapazitäten ist die Botschaft eindeutig: Saubere Luft ist eine Voraussetzung für maximale Solarerträge, und die hiesige Abkehr von fossilen Energien zahlt sich doppelt aus. Bürgerenergiegenossenschaften in MV können mit dieser Studie argumentieren, dass ein konsequenter Kohleausstieg nicht nur klimapolitisch, sondern auch betriebswirtschaftlich die Erträge ihrer Anlagen verbessert.