PFAS im Babyblut: Studie sieht Zusammenhang mit Leukämierisiko
Die Forschungsergebnisse berühren den Gesundheitsschutz der besonders vulnerablen Gruppe von Säuglingen und Kleinkindern, was staatliches Handeln beim Verbraucherschutz dringend erfordert. Eine konsequente PFAS-Regulierung liegt im gesamtgesellschaftlichen Interesse und schützt nicht nur Einzelne, sondern entlastet langfristig auch das Gesundheitssystem. Die Studie liefert evidenzbasierte Grundlage für politische Entscheidungen, die Bürgerinnen und Bürger aktiv einfordern können.
Die Studie ist ein wichtiger Baustein für eine evidenzbasierte Chemikalienpolitik, die in Deutschland und auf EU-Ebene bereits diskutiert wird. Für Mecklenburg-Vorpommern mit seiner landwirtschaftlich geprägten Fläche und Trinkwasserversorgung aus Grundwasser ist die PFAS-Belastung besonders relevant, da die Stoffe Böden und Gewässer langfristig kontaminieren können. Präventive Maßnahmen – von der Produktkennzeichnung bis zum Verbot in Lebensmittelverpackungen – sind kurzfristig umsetzbar und sollten von Verbraucherschutzbehörden priorisiert werden.