Studie: Soziale Ungleichheit erhöht Hitze-Sterblichkeitsrisiko
Die Studie macht deutlich, dass der Klimawandel bestehende soziale Ungleichheiten nicht einfach einebnet, sondern sie in neuer Form verstärkt. Für eine offene Gesellschaft ist es entscheidend, Klimaanpassungsstrategien sozial gerecht zu gestalten und vulnerable Gruppen gezielt zu schützen. Gesundheitliche Klimafolgen sind damit auch eine Frage sozialer Gerechtigkeit.
Für Mecklenburg-Vorpommern, wo städtische und ländliche Strukturen stark unterschiedlich sind, liefert die Studie wichtige Hinweise für die regionale Gesundheits- und Klimapolitik. Kommunen sollten Hitzeaktionspläne entwickeln und dabei sozioökonomische Unterschiede in der Bevölkerung berücksichtigen. Die Erkenntnisse bieten eine wissenschaftliche Grundlage, um Fördergelder für Klimaanpassung gezielter einzusetzen.