Trockenheit erhöht das Risiko für bewaffnete Konflikte weltweit
Die Verknüpfung von Klimawandel und Konflikten zeigt, dass Klimaschutz nicht nur eine ökologische, sondern auch eine Sicherheitsfrage ist. Gesellschaften, die in Klimaanpassung investieren, senken langfristig das Risiko für Instabilität und Migration. Für eine offene Gesellschaft ist diese Erkenntnis ein Argument, Klimapolitik als Friedenspolitik zu verstehen.
Klimaforschung liefert hier belastbare Evidenz für eine politisch wichtige Debatte: Klimaschutzversagen hat geopolitische Folgekosten. Für Mecklenburg-Vorpommern, das selbst von zunehmender Sommertrockenheit betroffen ist, unterstreicht die Studie die Dringlichkeit regionaler Klimaanpassungsstrategien in Landwirtschaft und Wasserversorgung. Die Erkenntnisse sollten Eingang in die Landes- und Kommunalplanung finden.