Unbehandelte ADHS: Warum frühe Diagnose und Therapie entscheidend sind
Ein besseres gesellschaftliches Verständnis von ADHS kann dazu beitragen, Stigmatisierung abzubauen und Betroffenen den Zugang zu angemessener Versorgung zu erleichtern. Da viele Erwachsene erst spät oder gar nicht diagnostiziert werden, leidet nicht nur ihre persönliche Entwicklung, sondern auch ihre gesellschaftliche Teilhabe – frühzeitige Aufklärung ist daher eine Investition in soziale Chancengleichheit.
Für die Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern ist das Thema ADHS besonders relevant, da der ländliche Raum oft unter einem Mangel an spezialisierten Psychiater:innen und Therapeut:innen leidet, was Diagnose und Behandlung erschwert. Ausbau telemedizinischer Angebote und regionale Vernetzung von Fachkräften könnten hier wichtige Schritte sein, um die Versorgungslücke zu schließen.