USA und Iran kämpfen um Kontrolle über Straße von Hormuz
Die Blockade der Straße von Hormuz gefährdet die globale Energieversorgung und treibt die Preise für Öl und Gas in die Höhe, was Verbraucher weltweit belastet. Eine dauerhafte militärische Eskalation zwischen zwei Nuklearmächten unterminiert die multilaterale Weltordnung und das Völkerrecht, auf die offene Gesellschaften angewiesen sind. Die Frage nach parlamentarischer Kontrolle von Kriegseinsätzen – in den USA offen umstritten – ist ein Kernelement demokratischer Rechtsstaatlichkeit.
Der Konflikt zeigt, wie fragil internationale Energieversorgungsketten sind und welche geopolitischen Risiken damit verbunden sind. Für Europa und Deutschland bedeutet eine anhaltende Sperrung des Golfes steigende Energiekosten und erhöhten Druck auf die Energiewende. Diplomatische Initiativen der EU könnten hier eine konstruktive Rolle spielen, um eine Deeskalation zu ermöglichen.